Wie Sie dran bleiben beim Bloggen – IronBlogging

Wie Sie dran bleiben beim Bloggen – IronBlogging

Am Anfang war alles gut…

Zahlreiche Menschen erlebten diesen Moment. Den Moment, in dem man beschließt, mit dem Bloggen zu beginnen. Man traut sich einfach und eröffnet ein neues Blog. Richtet die Seite ein, sucht ein nettes Design, installiert ein paar Plugins und so weiter…

Viele bleiben dran, sie haben ihre Themen und schreiben fleißig. Haben eine Nische entdeckt oder ein Fachgebiet, in dem sie bislang recht alleine sind. Oder erleben so viel, dass diesen Bloggern immer neue Themen und Beiträge einfallen.

Andere wiederum, bei denen sind die Themen scheinbar schnell erschöpft. Nach einer anfänglichen Euphorie macht sich dann schnell die Ernüchterung breit. Es fällt einem einfach nichts mehr ein, dann hat man Urlaub, Stress bei der Arbeit – und ruck zuck liegt das Blog ein paar Wochen brach. Und wenn man erst einmal ein paar Wochen hat verstreichen lassen, steigt auch die Hemmschwelle stetig. “Jetzt hab ich ein paar Wochen (vielleicht sogar Monate) nichts gebloggt, dann kann ich nicht mit so einem Beitrag wieder einsteigen“ – so oder so ähnlich ist das sicher schon vielen Bloggerinnen und Bloggern ergangen. Auch ich hatte mit diesem Blog eine lange Sendepause. Dann meint man, man müsse den ultimativen Beitrag posten, um zu zeigen, dass man wieder da ist. Den Knaller. Einen Hammerbeitrag, der geteilt und kommentiert wird – und dann läuft alles wie von selbst!

Was soll ich sagen? Denkste!

Zumindest mir geht es so. Und ich weiß auch von vielen anderen, dass uns Bloggern die Themen nicht wie gebratene Tauben zu fliegen. Oft macht man sich viele Gedanken, verwirft einen Beitrag wieder, ist nicht zufrieden… Und schließlich drohen ja auch keine Konsequenzen, wenn der Beitrag erst nächste Woche online ist.

Zum Glück, kann ich mittlerweile sagen, war ich auf dem Barcamp Bodensee 2013. Das #bcbs13 hat in dieser Hinsicht vieles verändert (siehe Blogbeitrag dazu hier). Von der guten Stimmung getragen und um mit vielen netten Menschen, die ich dort kennen lernen durfte, in Kontakt zu bleiben, habe ich mich in die Liste der Iron-Blogger eingetragen. Hab mich quasi überreden und hinreißen lassen, ohne allzu lange nachzudenken und dann doch wieder eine Ausrede zu finden.

Feder-Schild-Logo der Iron Blogger von Inken Meyer, meyola.de

Die Iron Blogger vom Bodensee

Iron Blogging Bodensee, das ist unsere regionale Gruppe. Es gibt noch einige andere Gruppen der Iron Blogger, die Regeln sind aber überall mehr oder weniger die selben: Schreib‘ oder zahl‘ – sehr reduziert ausgedrückt.

Jeder Iron Blogger hat jede Woche die Wahl, entweder einen Beitrag im Blog zu veröffentlichen oder 5,-€ in die Kasse zu zahlen. Bei uns Iron Bloggern vom Bodensee gibt es 4 Wochen Urlaub, ansonsten wird veröffentlicht oder bezahlt. Die Kasse wird dann gemeinsam verfeiert – worauf ich mich schon freue.

Jedenfalls wirkt es, bei mir (und auch einigen anderen Iron Bloggern): Wir schreiben wöchentlich mindestens einen Beitrag. Das Blog bleibt aktuell und lebendig, man geht viel mehr mit gewissen Themen und dem Zeitgeschehen um – und schreibt dies in Form von Blogposts nieder. Als Blogger überlegt man dann nicht mehr, ob man schreibt, sondern worüber.

Und dadurch, dass wir alle vernetzt sind, bleiben wir auch gegenseitig auf dem Laufenden und klicken immer wieder beim “Blognachbar“ rein.

Ich finde es bislang eine tolle, positive Erfahrung. Und da ich zwar gern blogge, aber auch immer wieder Ausreden finde, um nicht zu schreiben, ist für mich die Mischung aus Geldstrafe und Gruppendynamik prima. So funktioniert das Dranbleiben und regelmäßig schreiben bei mir wunderbar. Übrigens begleitet von wachsenden Besucherzahlen 😉

Andere Tipps und Erfahrungen? Dann schreiben Sie / schreib mir doch einen Kommentar…

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