Frühsport – wie ich es hasse!

Achtung, dieser Beitrag weist satirische sowie sarkastische Inhalte auf.
Immer wieder morgens – nicht jeden Tag, aber oft genug – klingelt der Wecker viel zu früh. Früher als sonst hört die Nacht auf, um noch etwas Frühsport zu machen.
Ja, Frühsport.Weil man ja aus vielen verschiedenen Quellen hört und liest, wie gesund das sein soll. Wissenschaftler teilweise, auch Sportexperten. Aber die vielen verschieden Studien bringen mindestens ebenso viele Ergebnisse hervor – die Fachwelt ist sich nicht einig.
Dennoch schliessen sich immer mehr Leute dem Trend an, sich zum Affen zu machen. Laufen einfach mal drauf los. Ohne ärztliche Untersuchung, ohne Rat vom Fachmann.
Dann kaufen sie sich Sportausrüstung für viel Geld, in der Hoffnung, dass dadurch die Motivation steigt bzw. anhält.
Und das am liebsten morgens. Überall sieht man sie mittlerweile rumjoggen. Je größer und hipper die Stadt, desto mehr Jogger/innen begegnen einem. Die dann im Laufe des Tages und vor allem auf dem freien Land durch mit Stöcken schwingende Walker abgelöst werden. Idealerweise schleifen die Stöcke auf dem Boden hinterher und sie laufen zu dritt nebeneinander – aber ist ja egal, Hauptsache gesund!Muss das wirklich sein? Müssen wir immer auf das Hören, was vermeintliche Experten behaupten – ohne dies selbst zu wissen?
Denn wenn man es nüchtern betrachtet: Die Menschen, die jetzt gerade einigermaßen gesund und fit 80, 90 oder auch 100 Jahre alt werden, haben höchst wahrscheinlich niemals Frühsport gemacht.

Und nichtsdestotrotz soll man sich jeden Morgen in aller Frühe aus dem Bett quälen? Schlafen ist gesund, zu wenig Schlaf schadet. Frühsport war früher keine Foltermethode, Schlafentzug aber sehr wohl! Geht es also vielleicht mehr darum, einem Trend nachzufolgen, das sogenannte „me too“ Prinzip? Darf man, um gesellschaftlich anerkannt zu sein, überhaupt noch ein Totalverweigerer jeglicher sportlicher Aktivität sein?

Kann man nicht einfach so sein und so leben, wie man will? Darf man ein paar Kilo zuviel haben, ohne sich von allen Seiten gut gemeinte(?!) Ratschläge anhören zu müssen? Oder sind wir schon so weit, dass wir um gewisse vermeintlichen Ziele zu erreichen, den freien Willen schlecht reden oder gar verbieten – als Beispiel sei nur der sogenannte Veggie-Day angeführt.

Dieser Beitrag ist im Zusammenhang mit meinem Beitrag „Frühsport – wie ich es liebe“ zu sehen. Ich habe versucht, beide Positionen zu beleuchten und dadurch mit mir selbst zu diskutieren, in Form von Blogposts.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mittels +1 (google+) den Pro- oder den Contra-Beitrag bewerten und gegebenenfalls mit einem Kommentar ausdrücken, ob dieser Versuch, zwischen zwei gegensätzlichen Standpunkten hin- und herzuspringen gelungen ist oder eher nicht wiederholt werden sollte.
Vielen Dank!

One comment on “Frühsport – wie ich es hasse!

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