Frühsport – wie ich es liebe!

Durch meine sportliche Aktivität heute morgen wurde ich inspiriert zu diesem Blogpost.
Ja, in der Tat liebe ich Frühsport. Ich starte viel besser in den Tag, fühle mich bei Arbeitsbeginn fit und leistungsfähig.
Das sage ich mir nicht nur vor, um damit überhaupt anzufangen und nicht wieder eine Ausrede zu finden. Nein, auch während und nach meiner jeweiligen sportlichen Aktivität denke und empfinde ich das. Viele, die auch morgens Sport treiben, bestätigen dies.
Es ist, zumindest für mich, jedesmal wieder ein Glücksgefühl und ein Sieg über den inneren Schweinehund. Und ab und an komme ich dabei noch auf tolle Gedanken, beispielsweise was ich für einen Blogpost schreiben könnte.

Welche Vorteile bringt der Frühsport?

Vorsicht, der folgende Abschnitt ist keine wissenschaftliche Ausarbeitung, nur meine Erfahrung bzw. mein Wissen, das ich mir angeeignet habe aus verschiedenen Quellen – kann Spuren von Halbwissen enthalten.
Wer morgens trainiert, trainiert hauptsächlich für den Fettstoffwechsel – wichtig für Ausdauersportler. Weil einfach die – ich formuliere das mal recht simpel – Zwischenlager über Nacht geleert wurden und die Nahrungsbestandteile im Körper entsprechend verteilt wurden. Und wer mit leerem Magen oder zumindest ohne vorheriges Frühstück trainiert, unterstützt damit die Fettverbrennung – da der Körper nichts besseres auf die Schnelle auftreiben kann. Das bedeutet natürlich nicht, dass man mit Frühsport automatisch abnimmt. Aber es ist eine gute Basis und sportliche Betätigung allgemein ein wichtiger Baustein, um die Pfunde schmelzen zu lassen.
Ich persönlich habe kein Problem damit, mit leerem Magen zu trainieren. Wobei ich früh morgens auch keinen Hochleistungssport betreibe (na gut, eigentlich gar nie, aber das ist ein anderes Thema). Sanft angehen lassen und nicht Vollgas geben. zudem übertreibe ich es auch nicht. Für mich ist eine halbe bis dreiviertel Stunde ausreichend. Wenn ich länger trainieren möchte oder mich mal richtig auspowern, dann mache ich das nicht morgens.

Aufstehen und los

Morgens, nachdem der Wecker geklingelt hat, dann nicht lange überlegen und im Bett rumdrehen! Aufstehen, ein Glas Wasser trinken und los. Schuhe an und ab. Oder auch auf den Ergometer – hiess früher mal Trimmrad, aber kann jetzt natürlich mit entsprechendem Bordcomputer viel mehr.
Die ersten Minuten ist es ein wenig zäh, aber wenn der Kreislauf mal in Schwung ist und die Muskeln warm sind, läuft es bei mir ganz gut.

Wenn ich dann fertig bin

Und dann, nachdem ich mein Pensum abgespult habe, freue ich mich auf den richtigen Start in den Tag. So eine Belohnung ist auch denke ich ungemein wichtig – einfach um sich selbst zu konditionieren. Der Pawlow’sche Hund lässt grüssen. Ich setze mich dann auf den Balkon, rauche gemütlich eine Zigarette und geniesse. Ein Ritual eben, das ich mir dann gönne.
Dann unter die Dusche gesprungen und danach fühle ich mich wirklich enorm schwungvoll und dem was tagsüber ansteht besser gewachsen.
Die Zigarette kann natürlich gegen alles Mögliche ausgetauscht werden – es sollte jedenfalls eine kleine Belohnung sein, auf die man sich schon freut und die man sich auch verdient hat, nachdem man den Schweinehund, den inneren, überwunden hat.

Ein Tipp für Smartphone-User

Was bei mir gut funktioniert: Ich habe mir die App RUNTASTIC heruntergeladen (verfügbar für Android, iOS, Blackberry und Windows Phone). Damit kann man seine Aktivitäten live aufzeichen, den Streckenverlauf und sein Tempo archivieren und bekommt seine Trainingseinheiten schön grafisch aufbereitet. Wer gerne mit dem Smartphone spielt oder Statistiken mag, bei dem hilft Runtastic, zusätzliche Motivation für sportliche Betätigung zu erzeugen.
Wer keinen Frühsport mag, ist natürlich kein schlechter Mensch. Aber generell denke ich, dass viele Menschen sich heutzutage einfach zu wenig bewegen. Ob es nun aber Frühsport ist oder man eher abends los geht, Tanzen oder Nordic Walking, mit dem Hund eine ausgiebige Runde drehen – da kann jede/r das heraussuchen, was am meisten Spass macht. Aber man sollte ehrlich zu sich sein und es einfach tun!
Dieser Beitrag ist im Zusammenhang mit meinem Beitrag „Frühsport – wie ich es hasse“ zu sehen. Ich habe versucht, beide Positionen zu beleuchten und dadurch mit mir selbst zu diskutieren, in Form von Blogposts.Ich würde mich freuen, wenn Sie mittels +1 (google+) den Pro- oder den Contra-Beitrag bewerten und gegebenenfalls mit einem Kommentar ausdrücken, ob dieser Versuch, zwischen zwei gegensätzlichen Standpunkten hin- und herzuspringen gelungen ist oder eher nicht wiederholt werden sollte.
Vielen Dank!

 

Ideealistische Grüße
Ihr/Euer Jens
One comment on “Frühsport – wie ich es liebe!

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