Urlaub – trotzdem Bloggen

Ich hatte mir überlegt, für diese Woche Urlaub vom Ironblogging zu nehmen. Aber irgendwie war mir nicht danach, denn so ein bisschen Urlaub kann einen Ironblogger nicht aufhalten… Zumal ich ja mein Handy eh dabei habe und im Hotel WLAN verfügbar ist. Sicher werden andere Wochen kommen, in welchen ich weniger Zeit haben werde. Deshalb diese Woche ein Beitrag von mir. Aus dem Urlaub, für den Urlaub.

Ich will nun nicht meinen Urlaub im Detail beschreiben – das kommt vielleicht noch, wer weiß. Eher darüber, wie wichtig Urlaub doch ist.

Das ist mir wieder einmal klar geworden. Man braucht einfach immer wieder mal Abstand, um danach wieder näher dran zu sein. Ein anderes Umfeld, ein anderer Tagesablauf, das kann schon manches Problem des Alltags lösen. Man steckt so tief drin, dass man manchmal den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Sich von etwas zu lösen bringt den Vorteil, dass man danach nicht mehr gebunden ist – und somit auch wieder offen für Neues. Neue Lösungen, neue Wege, neue Verfahrensweisen. Es ist kein kompletter Neubeginn, aber immerhin teilweise.

Deshalb, und auch um mal wieder die Akkus voll zu laden, ist Urlaub so wichtig. Wir alle, ich unterstelle jeder/m, das Beste zu geben, greifen im Alltag immer wieder unsere Reserven an. Deshalb haben wir irgendwann keine mehr und drohen, ständig im „roten Bereich“ zu laufen. Da ist es von Zeit zu Zeit einfach nötig, mal wieder voll zu tanken, um nicht liegen zu bleiben…

Und schließlich, auch ein nicht unwichtiger Punkt, sollten wir von Zeit zu Zeit das Geld auch wieder in Umlauf bringen, das wir eingesammelt haben. (Unterschiedlich viel, das ist klar – daher auch begrenzte oder eher unbegrenzte Möglichkeiten). Viele Menschen leben vom Tourismus. Davon, dass man in der Freizeit auch mal einen Euro mehr ausgibt oder überhaupt Geld in andere Regionen trägt. Denen sollten wir alle immer wieder die Chance geben, sich ihren eigenen Urlaub zu verdienen…

Hört sich alles gut an, ABER…? Ich verstehe da, je kleiner der Betrieb und je individueller unsere Position, desto unverzichtbarer fühlt man sich (und ist es in der Tat auch oft!). Aber dennoch müssen ein paar Tage im Jahr schon drin sein. Die Welt dreht sich weiter, ob wir arbeiten oder Urlaub nehmen, so viel ist sicher. Wir sind Menschen, keine Maschinen!

Darum schließe ich mit dem Appell: Gönnt euch von Zeit zu Zeit eine Auszeit. Verlasst euer Umfeld und sammelt Kraft. Umso mehr könnt ihr danach auch wieder der Menschheit zurückgeben 🙂

Grüße aus dem Urlaub,
Euer Ideealist

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