Frühstück bei Mutterland in Hamburg (Stammhaus)

Frühstück bei Mutterland in Hamburg (Stammhaus)

Wie eigentlich fast immer, wenn ich (mit etwas Zeit im Gepäck) vormittags auswärts unterwegs bin, habe ich auch heute wieder ein schönes Frühstück getestet. Meine Frau war wieder mit dabei, sie kennt meine Marotten schon. Fotos und Notizen machen, alles genau beobachten und begutachten.
So waren wir heute in Hamburg und wählten das „Mutterland“ ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs.

Man geht durch den Ladenbereich, in welchem diverse regionale und hochwertige Lebensmittel angeboten werden. Slowfood. Hochwertig und originell, nichts von großen Lebensmittelkonzernen. Dahinter schließt sich dann der Gastro- Bereich an. Kleine Tische, alles im eher rustikalen Stil und durchgestylt. Mutterland hat übrigens 2010 einen Preis für das beste CI bekommen.

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Speisekarte/Frühstückskarte Mutterland Hamburg

Wir suchten uns einen freien Tisch aus und wurden auch sogleich nach unserem Getränkewunsch befragt. Speisekarte gab es auch gleich mit dazu.

Die Servicekraft war sehr aufmerksam und dann auch gleich zur Stelle, als wir gewählt hatten. 10 Minuten waren vergangen, seit wir den Laden betreten hatten. Es wäre schneller gegangen, lag aber uns, weil wir bei der guten Auswahl an Eier-Gerichten ein Weilchen zum Festlegen brauchten.

Auf dem Speiseplan standen das Muntermacher- Frühstück mit Brötchen, Frischkäse, Wurst, Käse und Marmelade. Und dazu Muttis Rührei mit allem, zubereitet mit 3 Eiern, Tomaten, Gurken, Schinken, Käse.
Nach 15 Minuten wurde unser Frühstück serviert. Das Rührei war sehr lecker, einzig die Salatgurken passten für meinen Geschmack nicht rein. Warme Gurken geht nicht.

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Beim Muntermacher- Frühstück überzeugte mich vor allem die Marmelade. Fruchtig, nicht zu süß, gibt es auch im angrenzenden Laden zu kaufen. Allgemein sind die Zutaten frisch, hochwertig und lecker.
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Das Frühstück kostete insgesamt, mit 2 Eier-Gerichten, dem Muntermacher und zwei Heissgetränken, 26 Euro. In Anbetracht der Frische, Qualität und Menge absolut in Ordnung. Wer lecker frühstücken möchte in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs, macht hier sicher nichts falsch.

Zwei Wermutstropfen waren allerdings für mich dabei:
Zum einen ist das Konzept nicht stimmig. Mutterland, immer wieder wird die Brücke zur Mutter geschlagen, in großen Buchstaben steht an der Wand „Wie bei Mutti“. Aber es fühlt sich nicht so an, dazu war es für mein Empfinden zu steril. Wie bei Mutti fühlt es sich jedenfalls nicht an…
Zum anderen wurde ich doch recht unfreundlich darauf hingewiesen, dass man im Laden keine Fotos machen soll. Warum man so etwas macht, werde ich nie verstehen. Und warum dann noch so unfreundlich, gleich zweimal nicht. Deswegen verzichte ich auch auf Links und Fotos von aussen.

Nur soviel noch: Bei Mutti darf ich fotografieren, wann und was ich will…

Ideealistische Grüße, Jens

Update 28.12.2016

Letzte Woche hatte ich auf Instagram ein Foto von einem Franzbrötchen von Mutterland kommentiert. Daraufhin wurde mir von Mutterland versichert, dass sich die Regeln geändert hätten und nun fotografiert werden dürfe – na dann 🙂

Screenshot der Konversation mit @mutterland.de auf Instagram

Screenshot der Konversation mit @mutterland.de auf Instagram

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