Das Hotel Zum Löwen in Bonn Bad Godesberg

Der werte Christian K. hatte in seinem Beitrag ein Blogstöckchen in die virtuelle Welt hinaus geworfen und mich damit fast umgehauen. Weil wir im selben Hotel übernachtet hatten, als wir uns trafen zu einem spontanen, kleinen Tasteup #whiskyBN (auch hier war der Hashtagmörder @hoomygumb am Werk, sollte es doch ein #whiskyvalentine werden, da Valentinstag) und tags darauf zum Bonner Foodcamp vor Ort in Bonn. Daher nun auch von mir ein Bericht zum Hotel Zum Löwen in Bonn – Bad Godesberg.

Buchung: Mein Tipp

Ich hatte wie fast immer zuerst über booking.com nach Hotels gesucht, hatte auch den Tipp erhalten, das Hotel Zum Löwen zu wählen. Doch über diese Plattform waren nur noch Zimmer für 120,– Euro die Nacht verfügbar, was mir deutlich zu viel war. Parallel dazu lasse ich immer noch die Suche über hrs.de laufen, was sich schon mehrere Male bezahlt gemacht hat. So auch dieses Mal, denn über HRS war noch ein Zimmer zum Normaltarif von 60,– Euro für die Übernachtung (zzgl. 5,– Euro für das [naja] Frühstück).
Wieder einmal hat es sich gelohnt, zwei Buchungsplattformen parallel für mich arbeiten zu lassen, diese Verfahrensweise werde ich so beibehalten.

Anreise, Ankunft, Check-In

Die Anreise nach Bad Godesberg ist nicht gerade ideal, da man doch ein gutes Stück von der Autobahn weg ist und viel Strecke innerstädtisch zurücklegen muss. Dafür kann aber das Hotel nichts, zudem war die von uns besuchte Veranstaltung in der Nähe, weshalb die Lage des Hotels, direkt neben dem Bahnhof Bad Godesberg gelegen, als durchaus empfehlenswert angesehen werden kann.

Die Parksituation ist einigermaßen erträglich, direkt vor dem Hotel gibt es aufgrund des Bahnhofs öffentliche Parkplätze für erschwingliche 3,– Euro pro angefangene 24 Stunden.

Obwohl aus unterschiedlichen Richtungen angereist, trafen meine zwei Kumpels und ich fast zeitgleich im Hotel ein. Der Check-In verlief sehr flott, ich konnte schnell mein Zimmer beziehen.

Aussenansicht bei Tag
Aussenansicht bei Tag
Aussenansicht bei Nacht
Aussenansicht bei Nacht

Atmosphäre, Zimmer, Sauberkeit

Wirkt der Eingangsbereich des Hotels noch recht adrett und der Fassade des Hauses (Jugendstil-Villa) entsprechend ein wenig nostalgisch, war ich von den Zimmern nicht so angetan. Ein Hauch von verbrauchtem Charme der 80er Jahre umweht einen. Zudem scheint bei einem Blick auf Einrichtung, Bodenbeläge und Badausstattung die letzte Renovierung etwas lange her zu sein, eine Aufhübschung wäre in meinen Augen nicht verkehrt.

Das Zimmer war zwar etwas merkwürdig geschnitten, aber (wie auch die Zimmer von Jay und Christian) ausreichend gross und sauber. Das Bett und die Bettwäsche rochen frisch, im Badezimmer waren ausreichend Handtücher vorhanden. Die Dusche fand ich vom Handling her etwas unpraktisch. Es gibt nur einen PVC-Vorgang (Überschwemmungsgefahr!), zudem ist der Mischhebel der Dusche ungünstig platziert und der Duschkopf etwas in die Jahre gekommen, ein wenig versifft.

Das Zimmer hat auch eine Minibar, welche ich jedoch nicht inspizierte und benutzte.

Zimmer2
Das Zimmer
TV-Gerät
TV-Gerät
Sitzecke
Das Zimmer – Sitzecke
Toilette
Die Toilette
Badezimmer Dusche
Die (etwas umständliche) Dusche
Minibar
Minibar

Warum war das Zimmer jetzt merkwürdig geschnitten? Beim Öffnen der Zimmertür stösst diese gegen eine Wand, die man dann auch vor Augen hat. Da das Zimmer um das Bad herum gebaut ist, weist es eine U-Form auf. Zunächst sichtete ich nur den “Aufenthaltsbereich” und suchte verwundert nach meinem Bett. Sessel, Minibar und Bad hatte ich entdeckt, aber kein Bett! Nach Schliessen der Zimmertür stellte ich fest, dass es hinter dieser weiter ging und dort das Bett, ein Schreibtisch sowie das TV-Gerät untergebracht waren.

Restaurant, Frühstück, Sonstiges

Im Gebäude des Hotels befindet sich die Gaststätte Zum Löwen. Mein Essen, eine provencalische Fischsuppe und ein Salat mit Rinderfilet-Streifen, war super. Besonders die Fischsuppe ist ein Schmankerl, das durchaus einen Abstecher wert ist. Allerdings war das Schnitzel, welches beim spontan ausgerufenen #schnitzelBN von meinen zwei Kumpels verkostet wurde, nicht das Gelbe vom Ei, siehe hier.

Koelsch
Zum Wohlsein !
provencalische Fischsuppe
provencalische Fischsuppe – lecker!
Salat mit Rinderfilet-Streifen
Salat mit Rinderfilet-Streifen

Vom Frühstück war ich nicht begeistert, aber es war immerhin alles dabei, was man so für eine gute Grundlage braucht. Zudem war die Servicedame sehr freundlich und hilfsbereit.

WLAN hatte das Hotel auch anzubieten, was auch prima funktionierte.

Was noch zu erwähnen ist

Für den veranschlagten Tarif von 60,– für die Übernachtung kann man in dieser Lage absolut nichts sagen. Das Zimmer war sauber, Bett und Kopfkissen in Ordnung. Insoweit kann ich das Hotel empfehlen.

Ein Erwähnung wert ist noch die Hotellobby samt dem dort stehenden Thron, den der Herrscher des Lakritzplaneten auch gerne und würdevoll besetzte.

Ebenfalls erwähnen möchte ich den geduldigen Herrscher der Hotel-Rezeption, der uns gewähren liess, so dass wir in der Lobby unser Tasteup durchführen konnten. Wir fotografierten, philosophierten und genossen munter vor uns hin, weitestgehend ungestört.

Der Vollständigkeit halber hier noch der Link zu meinem Bericht über das 1. Bonner Foodcamp.

Wie das so ist mit Blogstöckchen, hebt man diese ordentlich auf, nachdem man sie zugeworfen bekommen hat und wirft sie weiter in das grosse, weite World Wide Web. Möge derjenige, der ebenfalls hier genächtigt hat, weiterfahren mit seiner Sicht auf das Hotel Zum Löwen in Bonn Bad Godesberg – @hoomygumb, übernehmen Sie.

Hier sind die Bilder unseres #whiskyBN.
Weitere Bilder des Hotels sind hier zu finden.

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