Gebt dem Krieg keine Chance: #JewsAndArabsRefuseToBeEnemies

Gebt dem Krieg keine Chance: #JewsAndArabsRefuseToBeEnemies

Ich kann es nicht verstehen. Und ich will es nicht verstehen.

Warum immer wieder in allen Erdteilen Kriege ausbrechen. Warum Menschen andere Menschen unterdrücken, quälen, foltern, verfolgen.

Warum Menschlichkeit, Gesetze oder auch Wertvorstellungen über Bord geworfen werden, wenn dann mal jemand das Feuer auf den vermeintlichen Übeltäter eröffnet hat.

Wie schon eingangs geschrieben: Ich kann es nicht verstehen. Und ich will es nicht verstehen.

Aktuell: Kampf um den Gaza-Streifen

Die aktuellste politische Krise, wenn man es nicht sogar schon als Krieg bezeichnen kann, spielt sich derzeit im Gebiet Israel / Palästina ab. Mir liegt es ferne, dies zu beurteilen. Ich bin kein Kenner der Szene, ich verfolge die Nachrichten auch nur am Rande und kratze nicht an der Oberfläche. Das kann man mir nun vorwerfen, dass ich mich als interessierter Weltbürger mit einem gewissen Einfluss (durch mein Blog und meine Social-Media-Aktivitäten) tun sollte. Aber genau das wollen doch diejenigen, die Krieg wollen. Wenn ich mich damit mehr beschäftigen würde, würde ich damit sicher keinen Krieg verhindern…

Wie sehr sind die Medien mitschuldig?

Das ist eine Frage, die mich schon seit Beginn der handfesten Auseinandersetzungen beschäftigt, als von beiden Seiten schweres Geschütz aufgefahren wurde und auf die Gegenseite Angriffe mit Waffengewalt gestartet wurden.

In allen Nachrichtensendungen, auf Nachrichtenportalen, in Zeitungen und Zeitschriften wird alles in brutalster Art und Weise dargestellt. Schlagzeilen, die Angst verbreiten – weil sich das verkauft. Wenn man das Radio anschält oder auch den Fernseher, man hört und sieht nur „Krieg, Krieg, Krieg“. „Only bad news is good news„, wie es im angelsächsischen Sprachraum heisst: Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Viele schalten ein und konsumieren, die Macher der Nachrichten haben scheinbar recht.

Kämpft gegen Aufbauschen und Unfriedensstifter

Ich kann es nicht ganz nachvollziehen, warum so viele Menschen sich damit auseinandersetzen. Warum nicht viel mehr so etwas einfach – so gut es geht – ignorieren. Warum wir als Kunden oder Konsumenten und somit eigentlich Bestimmer nicht einfach entscheiden, dass wir so etwas nicht sehen / hören / lesen wollen. Denn mit diesen Nachrichten gibt man nur den Unruhestiftern mehr Raum und eine Bühne, die sie nicht verdienen. Nochmal, mir liegt es ferne, eine der Parteien des Israel-Palästina-Konfliktes zu verurteilen. Aber die Frage, ob mit dieser Berichterstattung die Unruhen noch geschürt oder gar unterstützt werden, sei erlaubt.

Wie schön: Liebe statt Hass

Wie gut tut es da, wenn jemand dagegen einen ganz anderen Schwerpunkt setzt. Zum Beispiel sei hier der Hashtag #JewsAndArabsRefuseToBeEnemies erwähnt. Juden und Araber, die sich weigern, Feinde zu sein. Mit einem Tweet und diesem Bild, das wohl ziemlich weit rumgekommen sein dürfte und bei vielen auf dem Schirm war. Ein Paar, das sich küsst – jüdischer und arabischer Abstimmung, also gemischt. Aber Liebe kennt keine Grenzen. Hier der Tweet, der weltweit geteilt wurde:

Ganz ehrlich, wenn ich so etwas sehe, höre oder lese, wärmt mir das das Herz. Das mögen nun manche für naiv halten – aber ich bin, was ich bin, ein Ide(e)alist, und das bin ich gerne. Ich möchte daran glauben, dass man die Welt verändern kann. Und dass man ausgetretene Pfade verlassen muss, um Erfolg zu haben. Ich wünsche es mir, dass sich viele diesem Hashtag und dieser Bewegung anschliessen. Und sich somit weigern, den gewohnten Trott – in diesem Fall ein jahrelanger Bürgerkrieg, der niemanden nach vorne bringt – zu verfolgen. Einfach die schlechten Nachrichten, die uns die Medien ständig vorsetzen, weitestgehend zu ignorieren, links liegen zu lassen. Einfach das Herz sprechen zu lassen.

Und ich wünsche mir, dass diesen vielen Beteiligten unnötiges Leid erspart bleibt. Jedem Einzelnen würde ich das von Herzen gönnen. Und der Welt, der Menschheit allgemein, würde ich wünschen, dass es Menschen schaffen, Konflikte ohne Waffen und Krieg aus der Welt zu schaffen – was wäre das für ein Fortschritt, was für ein Ausblick für die Zukunft!

Höchst idealistisch,
Ihr/euer Ideealist Jens A. Heim

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