Das Barcamp Schweiz 2014 #barcampCH

Im August 2014 war es wieder mal so weit. Nach vielen Jahren wurde wieder ein Barcamp Schweiz, kurz barcampCH, organisiert.

Da ich die beiden Organisatoren persönlich kenne, weil ein eher gemütliches kleines Barcamp zu erwarten war und das parallel stattfindende BarcampKoeln deutlich weiter entfernt war, sicherte ich mir rasch ein Ticket für die in Zürich stattfindende “Unkonferenz”. Und als erstes Auslandsbarcamp eignete sich Zürich als Veranstaltungsort bestens, es waren nur gut 80 Minuten Fahrt.

Mein Fazit gleich zu Beginn: Es war eine gute Wahl, das Barcamp Schweiz einzuplanen. Es war ein toller Tag, eine sehr angenehme Location, super tolle Organisatoren. Wir führten interessante Gespräche, fachsimpelten, knüpften Kontakte – prima, so muss das.

Location: Karl der Grosse

Die beiden Organisatoren haben hier wirklich eine sehr angenehme Location ausgewählt. Mitten in der Züricher Innenstadt gelegen, waren ausreichend Räume für die Sessions vorhanden. Das alte Gebäude hat Charme und wartet mit einigen wirklich aussergewöhnlichen Räumen auf wie zum Beispiel dem Barockzimmer. Etwas verwinkelt und unübersichtlich, so dass man sich erst einmal zurechtfinden musste, jedoch kein Problem, wenn man 2-3 mal den Raum gewechselt hat.

Der Empfang war im Restaurant, wo ebenfalls das Mittagessen serviert (ja, wirklich!) wurde. Zum Plauschen und gemütlichen Verweilen lud der Innenhof im 1.OG ein, ein wirklich schönes Fleckchen – leider konnten wir den Innenhof zu wenig nutzen aufgrund des wechselhaften, durchwachsenen Wetters.

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Das Barockzimmer

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Die Location von Aussen

Negativ anzumerken ist, dass die Parksituation durchaus schwierig ist mitten in Züri City. Zudem mussten wir (zwar verständlich, aber trotzdem…) recht früh das Gebäude verlassen, was die Gruppe doch recht früh schrumpfen und den gemütlichen Barcamp-Abend mit Pizza und Werwolf ein wenig vermissen liess.

Teilnehmer/innen

Zur grossen Verwunderung war der Anteil der Barcamp-Neulinge sehr hoch, bei weit über 50%. Das habe ich so noch nie erlebt, war jedoch nicht nachteilig für die Stimmung, Sessionplanung oder das Barcamp-Feeling an sich. Es ist vielleicht der Tatsache geschuldet, dass es lange kein #barcampCH gab, dass es so viele Neulinge gab. Ist jedoch spekulativ.

Sessions und Essen beim #barcampCH

Ich war nur am Samstag anwesend, was ich eigentlich ungern tue, aber leider ging es nicht anders. Normalerweise gönne ich mir dann das ganze Wochenende, am liebsten noch mit der Auftaktveranstaltung am Vorabend.

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Die Organisatoren @THOMASGEMPERLE UND @HOFRAT
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Das Sessionboard

Nach der Begrüssung durch die Organisatoren @thomasgemperle und @hofrat erfolgte die obligatorische Vorstellungsrunde. Nachdem sich Jede/r kurz der anwesenden Meute präsentiert hatte, wurden die Sessions dargeboten und entsprechend die Sessionplanung am Sessionboard durchgeführt.

Als erstes besuchte ich die Wishdrum Session. Bei Wishdrum geht es um ortsbezogene Mitteilungen, so genannte Drums, die gepostet werden und für andere User Hinweise geben sollen, wo gerade was läuft. Die Beta Version funktionierte leider noch nicht richtig und ganz klar, warum wir uns bei Wishdrum anmelden und wie wir das nutzen sollen, wurde uns auch nicht.

Wishdrum Session
Wishdrum Session

Danach stand ein kleiner Ausflug zum Whiskyladen in der Nähe an, wo wir spontan ein Dreier-Sortiment vom schweizerischen Säntis Malt erwarben und anschliessend verkosteten. Man hat ja einen Ruf zu verteidigen…

Nach dem leckeren Mittagessen (Salat und Risotto mit Pfifferlingen), das sogar vom Personal vom Karl der Grosse auf- und abgetragen wurde, hielt ich eine Session zum Thema foursquare / swarm. Es war vielmehr Diskussionsrunde und Erfahrungsaustausch. Gemeinsam haben wir aber einige Tipps abgearbeitet und manchen Teilnehmern neue Funktionen und Möglichkeiten aufgezeigt. Natürlich ständig begleitet vom allgemeinen Gejammer, dass foursquare früher (als die Apps noch nicht aufgeteilt waren), viel besser und spassiger (Stichwort Gamifikation) war – aber die Session war auch ein wenig als Jammer-Session angedacht.

Danach schaute ich mir das Airwheel von @gsagt an. Zunächst ein wenig Theorie und Fragestunde im Gebäude, danach gingen wir auf die Strasse und wer wollte, durfte sich selbst auf das Airwheel begeben und seine ersten Meter damit zurücklegen. Eine spassige Idee, hier der Link zu einem Vine Video, welches während der Session gedreht wurde.

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Das Airwheel
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@gsagt mit seinem Airwheel in Aktion

Weiter ging es mit PowerPoint-Karaoke von @2suess. Beim PowerPoint-Karaoke werden von freiwilligen Vortragenden Präsentationen vorgeführt, die die Vortragenden selbst nicht kennen. Spontan muss der Inhalt der Folien wiedergegeben werden, zum Teil ernsthafte Präsentationen, zum Teil mit sehr vielen und schlechten Animationen. Witzige Nummer.

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Das Lineup unseres Tasteup

Nach dem Ende der letzten Sessions stand wieder einmal ein #tasteup auf dem Programm. Das erste ausserdeutsche Tasteup. Wir waren ein wenig schockiert, als wir bei der Vorstellung der Sessions die schier unzähligen gehobenen Hände sahen. Letztlich waren wir dann aber doch eine überschaubare Anzahl, nämlich 1 Teilnehmerin und 7 Teilnehmer. Wir verkosteten der Reihe nach die 8 mitgebrachten Whiskys und fachsimpelten ein wenig. Mehr dazu im Beitrag auf tasteup.de. Es war eine schöne, angenehme Runde, die wir leider recht früh auflösen mussten (siehe oben “Location”).

WLAN

Ein wichtiger und zumeist heiss diskutierter Punkt ist das WLAN. Funktioniert es? Wie sieht es aus, wenn man das Gebäude kurz verlässt? Oder das Stockwerk wechselt?

Nach meinen Beobachtungen hat das WLAN immer funktioniert. Einmal das ganze Prozedere mit Registrierung und Verifizierung durchgemacht (es ging sehr schnell), hatte ich meine Verbindung. Und das für die ganze Zeit. Ich meine auch in jedem Raum, mir ist jedenfalls nichts störend aufgefallen.

Perfekt, so soll das sein, ein dickes Lob an die Organisatoren (insbesondere Clemens soll hier sehr viel Mühe hineininvestiert haben).

Sponsoren des #barcampCH

Was sind Barcamps ohne Sponsoren? Nichts, beziehungsweise nicht durchführbar. Es fallen Kosten an, direkt oder auch versteckt. Die Rechnungen wollen bezahlt sein, die Barcamper verpflegt und so weiter. Deswegen wie immer an dieser Stelle mein expliziter Dank an die Sponsoren, die dieses Barcamp ermöglicht haben. Besonders möchte ich den Hauptsponsor wishdrum erwähnen, der sich zudem vor das interessierte Publikum getraut hat und mit der (noch nicht ganz ausgereiften) Beta-Version der App das Feedback möglicher User eingeholt hat. Toll, dass es solche Firmen gibt!

Hier die Sponsoren im Einzelnen:

wishdrumjimdo hostpoint buch-und-netz roger-hausmannargusimmowelt_ch boldomaticprintzessin zuerich-tourismusleshop beanarellamonitoring-matcher karl-der-grossehofrat-suess openbyte

Links

An dieser Stelle die Links zu anderen Beiträgen und Seiten übers #barcampCH:

Ihr wollt das Sponsoren-Snippet ebenfalls in euer Blog einbinden? Hier findet ihr ein HTML-Snippet zum Einbauen, auch eine Sponsorentafel.

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2 thoughts on “Das Barcamp Schweiz 2014 #barcampCH

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